Ugandas große Wildlife-, Primaten- & Kultursafari
13 Tage I Komfortable 4x4-Safari-Fahrzeuge | Deutschsprachige Reiseleitung | Vollpension | Mittelklasse-Lodges | Gorilla- & Schimpansen-Permits inklusive
Maximal 18 Gäste | 3 Safari-Fahrzeuge

Tag 1
Route: Entebbe – Mabamba
Strecke: ca. 45 km
Fahrzeit: ca. 1,5–2 Stunden
Übernachtung:
Nkima Lodge (oder vergleichbare Unterkunft)
Aktivitäten
- Begrüßung am Flughafen
- Transfer zu den Mabamba-Feuchtgebieten
- Bootstour auf der Suche nach dem Schuhschnabel
Bei Ihrer Ankunft am internationalen Flughafen Entebbe werden Sie herzlich von Ihrem persönlichen Driver-Guide begrüßt, der Sie während Ihrer gesamten Reise begleiten wird. Schon kurz nach Verlassen des Flughafens sammeln Sie entlang des Viktoriasees erste Eindrücke von Uganda: Bunte Straßenstände, geschäftige kleine Handelszentren und üppige tropische Vegetation geben einen ersten Einblick in das alltägliche Leben des Landes.
Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie die Mabamba-Feuchtgebiete, eines der bedeutendsten Vogelbeobachtungsgebiete Ugandas und Heimat des legendären Schuhschnabels.
Nach dem Mittagessen beginnt Ihre erste Erkundungstour. Mit einem traditionellen lokalen Boot fahren Sie durch die schmalen Wasserwege des weitläufigen Papyrussumpfes. Hohe Papyrusstauden säumen die Kanäle, während sich überall im Feuchtgebiet eine beeindruckende Vielfalt an Vögeln beobachten lässt.
Mit etwas Geduld und einer Portion Glück entdecken Sie schließlich den Vogel, für den Mabamba berühmt ist: den Schuhschnabel. Mit seiner imposanten Größe, dem unverwechselbaren Schnabel und seinem beinahe prähistorischen Erscheinungsbild gehört er zu den außergewöhnlichsten Vogelarten Afrikas.
Wenn sich der Tag langsam dem Ende zuneigt, kehren Sie zu Ihrer Lodge zurück. Ihr erster Tag in Uganda endet dort, wo Ihre Reise begonnen hat – inmitten der tropischen Landschaft rund um die Mabamba-Feuchtgebiete.
Tag 2
Route: Mabamba – Ziwa Rhino Sanctuary
Strecke: ca. 200 km
Fahrzeit: ca. 4–5 Stunden
Übernachtung:
Amuka Lodge oder Ziwa Rhino and Wildlife Ranch
Aktivitäten
- Morgendliche Bootstour durch die Mabamba-Feuchtgebiete
- Panoramafahrt durch das ländliche Uganda
- Ankunft im Ziwa Rhino Sanctuary
Der Tag beginnt mit einer weiteren Bootstour durch die Mabamba-Feuchtgebiete. Im weichen Licht des Morgens erwacht der Papyrussumpf zum Leben. Eisvögel schießen über das Wasser, Jacanas bewegen sich mit ihren langen Zehen scheinbar mühelos über die schwimmende Vegetation, und aus dem dichten Papyrus sind überall die Rufe der zahlreichen Vögel zu hören.
Anschließend setzen Sie Ihre Reise in Richtung Norden fort. Die Feuchtgebiete bleiben hinter Ihnen und entlang der Straße zeigt sich das ländliche Uganda in immer neuen Bildern: Bunte Märkte und kleine Handelszentren wechseln sich mit Feldern und Plantagen ab. Frauen balancieren Körbe auf ihren Köpfen, Fahrräder sind mit allem beladen, was sich irgendwie transportieren lässt – von frischem Obst und Gemüse bis zu großen Bündeln Feuerholz – und unter mächtigen Mangobäumen treffen sich Menschen im Schatten.
Je weiter Sie nach Norden fahren, desto mehr verändert sich die Landschaft. Das üppige Grün wird allmählich lichter, erste Akazien tauchen auf und kündigen den Übergang zu den Savannenlandschaften im Norden Ugandas an.
Am späten Nachmittag erreichen Sie das Ziwa Rhino Sanctuary – die Wiege des erfolgreichen Nashorn-Wiederansiedlungsprogramms Ugandas. Nachdem Nashörner in Uganda jahrzehntelang in freier Wildbahn ausgestorben waren, gelang es hier, wieder eine wachsende Population von Breitmaulnashörnern aufzubauen. Inzwischen wurde die erste Nashornfamilie erfolgreich im Kidepo Valley National Park angesiedelt – ein bedeutender Meilenstein für die Rückkehr der Nashörner in Ugandas Schutzgebiete.
Umgeben von Buschland und Savanne verbringen Sie Ihren ersten Abend im Ziwa Rhino Sanctuary. Am nächsten Morgen wartet eine ganz besondere Begegnung: Dann machen Sie sich zu Fuß auf die Suche nach den Nashörnern.

Tag 3
Route: Ziwa Rhino Sanctuary – Murchison Falls National Park
Strecke: ca. 80 km
Fahrzeit: ca. 2–3 Stunden
Übernachtung:
Pakuba Safari Lodge oder Murchison River Lodge
Aktivitäten
- Geführtes Nashorn-Trekking
- Panoramafahrt zum Murchison Falls National Park
- Besuch der Top of the Falls
Begleitet von erfahrenen Rangern machen Sie sich auf den Weg durch die offenen Graslandschaften des Ziwa Rhino Sanctuary. Anders als bei einer klassischen Pirschfahrt sind Sie hier zu Fuß unterwegs und erleben die Umgebung aus einer völlig anderen Perspektive. Die Ranger lesen Spuren, beobachten die Landschaft und führen Sie dorthin, wo sich die Nashörner aufhalten.
Und dann stehen sie plötzlich vor Ihnen: südliche Breitmaulnashörner, die sich frei durch das weitläufige Schutzgebiet bewegen. Aus sicherer Entfernung können Sie die mächtigen Tiere beim Grasen und bei ihren Streifzügen durch die Savanne beobachten – ohne schützende Fahrzeugtür zwischen Ihnen und einem der größten Landsäugetiere Afrikas.
Nach dem Trekking setzen Sie Ihre Reise in Richtung Murchison Falls National Park fort. Kleine Dörfer, Felder und Szenen des ugandischen Alltags begleiten Sie auf dem Weg, bevor Sie Ugandas größten Nationalpark erreichen.
Hier wartet am Nachmittag ein völlig anderes Naturschauspiel. An den Top of the Falls erleben Sie, was passiert, wenn einer der mächtigsten Flüsse Afrikas plötzlich kaum noch Platz hat: Der gewaltige Nil wird zwischen den Felsen auf eine nur etwa sieben Meter breite Schlucht zusammengedrängt. Mit enormer Kraft schießen die Wassermassen hindurch und stürzen anschließend mehr als 40 Meter in die Tiefe.
Das Donnern des Wassers ist schon aus einiger Entfernung zu hören. Gischt steigt aus der Schlucht empor, und wenn das Sonnenlicht richtig steht, entstehen Regenbögen über den tosenden Wassermassen.
Mit Blick auf dieses beeindruckende Naturschauspiel genießen Sie Ihr Picknick, bevor Sie anschließend weiter zu Ihrer Lodge fahren.
Am Abend sind Sie schließlich mitten im Murchison Falls National Park angekommen – dort, wo am nächsten Morgen die erste große Savannensafari dieser Reise beginnt.

Tag 4
Route: Murchison Falls National Park
Fahrzeit: ca. 2–3 Stunden (Pirschfahrt)
Übernachtung:
Pakuba Safari Lodge oder Murchison River Lodge
Aktivitäten
- Morgendliche Pirschfahrt
- Bootsfahrt auf dem Victoria-Nil am Nachmittag
Mit dem ersten Licht des Tages erwacht die Savanne im Murchison Falls National Park zum Leben. Die Luft ist noch angenehm kühl, und während die Sonne langsam über den weiten Ebenen aufgeht, sind viele Tiere bereits unterwegs.
Auf Ihrer morgendlichen Pirschfahrt durchqueren Sie offene Graslandschaften und lichte Akaziensavannen. Elefanten ziehen durch das hohe Gras, Rothschild-Giraffen strecken ihre langen Hälse nach den Blättern der Akazien, und große Herden von Uganda-Kobs verteilen sich über die Ebenen. Mit etwas Glück entdecken Sie auch Löwen – vielleicht noch ruhend im Schatten oder bereits aufmerksam die Savanne beobachtend.
Am Nachmittag wechseln Sie die Perspektive und gehen an Bord eines Bootes. Auf dem Victoria-Nil fahren Sie flussaufwärts in Richtung der Murchison Falls – und plötzlich spielt sich das Leben nicht mehr nur in der Savanne, sondern direkt am und im Wasser ab.
Flusspferde tauchen zwischen den Wellen auf, mächtige Nilkrokodile liegen regungslos an den Ufern, und immer wieder kommen Elefanten, Büffel und andere Wildtiere zum Trinken ans Wasser. Überall entlang des Flusses lassen sich Vögel beobachten, während das Boot langsam dem Wasserfall entgegenfährt.
Je näher Sie den Murchison Falls kommen, desto deutlicher verändert sich der Nil. Der breite, zunächst ruhig fließende Strom wird zunehmend unruhiger – und in der Ferne ist bereits das Donnern der Wassermassen zu hören.
Schließlich erreichen Sie den Fuß der Wasserfälle. Vor Ihnen zwängt sich der Nil durch die nur etwa sieben Meter breite Felsschlucht, die Sie am Vortag von oben gesehen haben, und stürzt mit gewaltiger Kraft mehr als 40 Meter in die Tiefe.
Heute erleben Sie die Murchison Falls aus einer völlig anderen Perspektive – vom Wasser aus.
Auf der Rückfahrt bleibt noch einmal Zeit, die Ufer nach Wildtieren abzusuchen, bevor Sie am Abend zu Ihrer Lodge zurückkehren.

Tag 5
Route: Murchison Falls National Park – Kabwoya Game Reserve
Strecke: ca. 200 km
Fahrzeit: ca. 5–6 Stunden
Übernachtung:
Lake Albert Safari Lodge
Aktivitäten
- Panoramafahrt über Butiaba und Hoima
- Besuch des Kabwoya Game Reserve
- Sonnenuntergang am Lake Albert
- Bush-Dinner unter dem Sternenhimmel
Heute lassen Sie den Murchison Falls National Park hinter sich und reisen weiter in Richtung des abgelegenen Kabwoya Game Reserve. Doch auch an einem Fahrtag gibt es in Uganda viel zu entdecken – denn entlang der Straße erzählt das Land seine ganz eigenen Geschichten.
Auf dem Weg nach Butiaba taucht schließlich der Lake Albert vor Ihnen auf, einer der großen Seen des ostafrikanischen Grabenbruchs. Kleine Fischerdörfer säumen seine Ufer. Bunte Holzboote liegen am Strand, Fischer reparieren ihre Netze und Kinder spielen im flachen Wasser. Szenen wie diese geben einen unmittelbaren Einblick in das Leben der Menschen, deren Alltag seit Generationen eng mit dem See verbunden ist.
Weiter geht es durch Hoima, eine lebhafte Stadt, die einen deutlichen Kontrast zu den stillen Landschaften entlang des Sees bildet. Märkte, kleine Geschäfte und unzählige Boda-Bodas prägen das Straßenbild, bevor der Verkehr langsam wieder hinter Ihnen zurückbleibt und die Landschaft ruhiger wird.
Am späten Nachmittag erreichen Sie das Kabwoya Game Reserve, eines der weniger bekannten Schutzgebiete Ugandas. Hoch über dem Ostufer des Lake Albert erstreckt sich eine weite Landschaft aus sanften Savannen und lichten Waldgebieten. Büffel und Uganda-Kobs ziehen durch das Grasland, zahlreiche Vogelarten sind hier zu Hause – und immer wieder öffnet sich der Blick weit über den Lake Albert.
Schließlich erreichen Sie die Lake Albert Safari Lodge, rechtzeitig für die letzten Stunden des Tages. Während die Sonne langsam über dem See versinkt, verändert sich das Licht über der weiten Wasserfläche und der umliegenden Savanne.
Wenn es dunkel wird, wartet noch ein besonderer Abschluss des Tages: ein Bush-Dinner unter freiem Himmel, umgeben von den Geräuschen der afrikanischen Nacht.

Tag 6
Route: Kabwoya Game Reserve – Bugoma Forest – Fort Portal – Rubalika Farm
Strecke: ca. 180 km
Fahrzeit: ca. 4–5,5 Stunden
Übernachtung:
Rubalika Safari Lodge
Aktivitäten
- Schimpansen-Trekking im Bugoma Forest
- Panoramafahrt zur Rubalika Farm
- Abend zur freien Verfügung
Der Tag beginnt im üppigen Grün des Bugoma Forest, einem der größten noch erhaltenen tropischen Regenwälder Ugandas. Unter dem dichten Blätterdach machen Sie sich gemeinsam mit erfahrenen Guides auf die Suche nach einem unserer nächsten Verwandten – dem Östlichen Schimpansen.
Auf schmalen Pfaden geht es immer tiefer hinein in den Wald. Blätter rascheln im dichten Grün, Vogelrufe dringen durch die Baumkronen und irgendwo in der Ferne sind vielleicht schon die charakteristischen Rufe der Schimpansen zu hören. Die Guides achten auf Spuren und Geräusche, denn die Tiere bewegen sich frei durch den Wald und jeder Tag führt auf einer anderen Route zu ihnen.
Manchmal verrät erst eine Bewegung hoch oben in den Baumkronen ihre Anwesenheit. Schimpansen klettern durch die Äste, suchen nach Nahrung oder interagieren miteinander – und mit etwas Glück haben Sie Gelegenheit, die Tiere eine Stunde lang in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.
Nach dem Trekking verändert sich die Landschaft erneut. Ihre Reise führt weiter in Richtung Fort Portal, vorbei an grünen Hügeln und den Teeplantagen, für die diese Region bekannt ist. Rund um die Stadt prägen Kraterseen und die Ausläufer des Rwenzori-Gebirges eine der abwechslungsreichsten Landschaften Westugandas.
In Fort Portal legen Sie eine Pause zum Mittagessen ein, bevor Sie am Nachmittag weiter zur Rubalika Farm fahren.
Eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft liegt die Farm fernab der großen Safarirouten. Felder und grünes Farmland erstrecken sich über die Umgebung – und am Horizont erheben sich die Gipfel des Rwenzori-Gebirges, das seit Jahrhunderten auch unter seinem sagenumwobenen Namen bekannt ist: „Mountains of the Moon“.
Nach einem Tag zwischen Regenwald, Teeplantagen und ugandischem Hochland bleibt am Abend Zeit, die Ruhe der Farm und den Blick in Richtung der Rwenzori-Berge zu genießen.

Tag 7
Route: Rubalika Farm – Queen Elizabeth National Park
Strecke: ca. 90 km
Fahrzeit: ca. 2–3 Stunden
Übernachtung:
Mweya Safari Lodge oder The Bush Lodge
Aktivitäten
- Geführte Farm- und Community-Tour
- Gemeinsames traditionelles Kochen mit der lokalen Gemeinschaft
- Pirschfahrt am Nachmittag im Queen Elizabeth National Park
Der Morgen beginnt dort, wo der gestrige Tag geendet hat: in der ländlichen Umgebung der Rubalika Farm. Heute lernen Sie diese Region und das Leben auf der Farm noch etwas näher kennen.
Gemeinsam mit Ihrem Gastgeber erkunden Sie die Kaffee-, Kakao- und Vanilleplantagen der Farm und erfahren, wie die verschiedenen Pflanzen angebaut, geerntet und verarbeitet werden. Landwirtschaft ist hier weit mehr als das, was auf den Feldern wächst – sie bildet die Lebensgrundlage vieler Familien und prägt seit Generationen den Alltag der Region.
Auch für Vogelliebhaber lohnt es sich, unterwegs immer wieder den Blick in die Bäume und die umliegende Vegetation zu richten – die abwechslungsreiche Landschaft rund um die Farm bietet Lebensraum für zahlreiche Vogelarten.
Anschließend führt Sie der Weg in die lokale Gemeinschaft. Unter freiem Himmel bereiten Sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort ein traditionelles ugandisches Mittagessen zu – ganz so, wie hier seit Generationen gekocht wird: über einer offenen Feuerstelle und mit frischen Zutaten aus der Region. Dabei lernen Sie typische Gerichte und ihre Zubereitung kennen und bekommen ganz nebenbei einen Einblick in den Alltag und das Leben der Menschen.
Und natürlich wird anschließend gemeinsam gegessen, was zuvor über dem Feuer zubereitet wurde.

Tag 8
Route: Queen Elizabeth National Park
Strecke: ca. 50–80 km (innerhalb des Nationalparks)
Fahrzeit: ca. 2–4 Stunden (Pirschfahrt)
Übernachtung:
Mweya Safari Lodge oder The Bush Lodge
Aktivitäten
- Morgendliche Pirschfahrt in den Kasenyi-Ebenen
- Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal am Nachmittag
Noch vor Sonnenaufgang brechen Sie zu Ihrer Pirschfahrt in die Kasenyi-Ebenen auf – eines der wildreichsten Gebiete des Queen Elizabeth National Parks. Während die Dunkelheit langsam dem ersten Morgenlicht weicht, sind Sie bereits mitten in der Savanne unterwegs.
Mit den ersten Sonnenstrahlen erwachen die weiten Graslandschaften zum Leben. Große Herden von Uganda-Kobs verteilen sich über die offenen Ebenen, Büffel ziehen durch das Gras und Elefanten sind auf dem Weg zu ihren bevorzugten Futterplätzen. Wo so viele Beutetiere leben, sind auch Raubtiere nicht weit: Mit etwas Glück entdecken Sie Löwen, die im Gras ruhen oder bereits aufmerksam ihre Umgebung beobachten.
Nach der morgendlichen Pirschfahrt kehren Sie zu Ihrer Lodge zurück. Zeit für ein Mittagessen, eine Pause – und vielleicht einfach ein paar ruhige Stunden, bevor Sie am Nachmittag die Tierwelt des Nationalparks aus einer völlig anderen Perspektive erleben.
Dann geht es hinaus auf den Kazinga-Kanal, die natürliche Wasserverbindung zwischen Lake George und Lake Edward.
Schon nach kurzer Zeit wird deutlich, warum die Bootsfahrt zu den besonderen Safari-Erlebnissen im Queen Elizabeth National Park gehört. Flusspferde drängen sich im flachen Wasser, Nilkrokodile liegen an den Ufern, und immer wieder kommen Elefanten, Büffel und andere Wildtiere zum Trinken ans Wasser.
Vom Boot aus lassen sich viele Tiere aus einer Nähe und Perspektive beobachten, die vom Safarifahrzeug aus kaum möglich wäre.
Und dann sind da die Vögel.
Schreiseeadler beobachten das Geschehen von den Bäumen am Ufer, Eisvögel schießen über das Wasser, während Pelikane, Reiher und zahlreiche weitere Arten die Ufer bevölkern. Der Kazinga-Kanal gehört zu den vogelreichsten Gebieten Ugandas – und selbst wer bislang kein ausgesprochener Vogelliebhaber war, dürfte hier einiges zu entdecken haben.
Während die Sonne langsam tiefer steht, führt die Fahrt zurück über den Kanal. Erst am Abend kehren Sie zu Ihrer Lodge zurück und lassen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Tag 9
Route: Queen Elizabeth National Park – Ishasha-Sektor
Strecke: ca. 75 km
Fahrzeit: ca. 3–4 Stunden
Übernachtung:
Enjojo Lodge
Aktivitäten
- Fahrt durch den Ishasha-Sektor
- Pirschfahrt am Nachmittag
Heute führt Sie Ihre Reise weiter in den Süden des Queen Elizabeth National Parks – hinein in den abgelegenen Ishasha-Sektor.
Je weiter Sie sich von den stärker besuchten Regionen des Parks entfernen, desto ruhiger wird die Landschaft. Offene Savannen wechseln sich mit lichten Waldgebieten ab, mächtige Feigenbäume stehen verstreut in den Ebenen und bilden jene charakteristische Kulisse, für die Ishasha bekannt ist.
Und genau diese Bäume verdienen heute besondere Aufmerksamkeit.
Denn Ishasha ist berühmt für seine baumkletternden Löwen. Warum die Löwen dieser Region regelmäßig auf Bäume klettern, ist nicht abschließend geklärt. Vielleicht suchen sie dort Schutz vor der Hitze und lästigen Insekten – oder sie haben von oben schlicht den besseren Überblick über die Savanne.
Wie bei jeder Safari entscheidet auch hier die Natur, was sie preisgibt. Doch mit etwas Glück entdecken Sie zwischen den weit ausladenden Ästen eines Feigenbaums plötzlich eine große Tatze, einen herabhängenden Schwanz – und schließlich einen Löwen, der hoch über dem Boden in der Baumkrone ruht.
Während Ihrer Pirschfahrt erkunden Sie die abgelegenen Ebenen Ishashas weiter. Elefanten und Büffel ziehen durch die Landschaft, Topis stehen mit ihren charakteristischen dunklen Zeichnungen im Gras und Herden von Uganda-Kobs verteilen sich über die Savanne.
Hier bestimmt die Natur, was der Tag bringt. Manchmal wartet die nächste Begegnung hinter einer Wegbiegung – manchmal braucht es Geduld, einen aufmerksamen Blick und ein wenig Glück.
Am Ende des Tages verlassen Sie die Savannen des Queen Elizabeth National Parks und fahren zu Ihrer Lodge am Rande des Ishasha-Sektors.
Morgen verändert sich die Landschaft grundlegend: Die offenen Ebenen bleiben zurück – und vor Ihnen liegen die grünen Berge und dichten Regenwälder von Bwindi.

Tag 10
Route: Ishasha-Sektor – Bwindi Impenetrable National Park (Rushaga-Sektor)
Strecke: ca. 65 km
Fahrzeit: ca. 3–4 Stunden (hügeliges Gelände und kurvenreiche Straßen)
Übernachtung:
Ichumbi Gorilla Safari Lodge
Aktivitäten
- Panoramafahrt nach Bwindi
- Kulturelle Begegnung mit den Batwa
Heute verändert sich die Landschaft noch einmal grundlegend. Die weiten Savannen des Queen Elizabeth National Parks bleiben hinter Ihnen, während die Straße langsam in die grünen Hügel des Südwestens Ugandas ansteigt.
Mit jeder Kurve wird die Landschaft dichter. Kleine Dörfer schmiegen sich an die Hänge, terrassierte Felder ziehen sich über die Berghänge, und Bananenstauden, Eukalyptusbäume und kleine Farmen prägen das Bild. Schließlich taucht vor Ihnen der dichte Regenwald des Bwindi Impenetrable National Parks auf.
Bwindi zählt zu den ältesten Regenwäldern Afrikas und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die außergewöhnliche Artenvielfalt und die dichte Vegetation machen diesen Wald zu einem der bedeutendsten Ökosysteme Ostafrikas. Fast die Hälfte aller weltweit lebenden Berggorillas findet hier ihren Lebensraum.
Am Nachmittag begegnen Sie Mitgliedern der Batwa-Gemeinschaft, deren Vorfahren über Generationen in den Wäldern des Südwestens Ugandas lebten. Während dieser kulturellen Begegnung erzählen sie von ihren Traditionen, ihrer engen Verbindung zum Wald und davon, wie sich ihr Leben verändert hat, nachdem sie ihre angestammte Heimat verlassen mussten.
Musik, Tanz und die Vorführung traditioneller Fertigkeiten geben Einblicke in ihre Lebensweise und zeigen, wie sie die Ressourcen des Waldes einst für ihren Alltag nutzten.
Anschließend fahren Sie weiter zu Ihrer Lodge am Rande des Bwindi Impenetrable National Parks.
Morgen führt Sie Ihr Weg schon früh am Morgen in den Regenwald von Bwindi – auf der Suche nach den Berggorillas.

Tag 11
Route: Bwindi Impenetrable National Park
Strecke: ca. 5–20 km (von der Lodge zum Ausgangspunkt des Trekkings)
Fahrzeit: ca. 15–20 Minuten (je nach zugeteilter Gorillafamilie)
Übernachtung:
Ichumbi Gorilla Safari Lodge
Aktivitäten
- Gorilla-Trekking
- Eine Stunde bei einer Gorillafamilie
- Nachmittag zur freien Verfügung
- Optional: Besuch einer lokalen Gemeinschaft oder geführter Waldspaziergang
Für viele Reisende beginnt heute der Tag, von dem sie seit Jahren träumen.
Nach einem frühen Frühstück fahren Sie zum Park Headquarters des Bwindi Impenetrable National Parks. Nach einer ausführlichen Einweisung durch die Ranger der Uganda Wildlife Authority machen Sie sich gemeinsam mit erfahrenen Guides und Trackern auf den Weg in einen der ältesten Regenwälder Afrikas.
Jedes Gorilla-Trekking verläuft anders.
Die Ranger und Tracker sind bereits am frühen Morgen unterwegs gewesen und wissen, in welchem Teil des Waldes sich Ihre Gorillafamilie aufhält. Dennoch folgt jede Gruppe einer eigenen Route. Mal führen schmale Pfade durch dichten Bambus, mal geht es über steile Hänge oder quer durch die üppige Vegetation des Regenwaldes. Wie lange das Trekking dauert, hängt ganz davon ab, wo sich die Gorillas an diesem Tag befinden.
Und irgendwann ist er da – dieser Moment.
Zwischen Blättern und dichtem Grün tauchen plötzlich die ersten Gorillas auf. Vielleicht sitzt ein mächtiger Silberrücken nur wenige Meter entfernt. Jungtiere spielen miteinander, Weibchen kümmern sich um ihren Nachwuchs, während andere Tiere ruhig nach Blättern, Trieben oder Früchten suchen.
Eine Stunde lang beobachten Sie die Gorillafamilie in ihrem natürlichen Lebensraum. Ohne Eile. Ohne Zäune. Einfach als Gast in ihrer Welt.
Jede Begegnung verläuft anders. Genau das macht dieses Erlebnis so besonders.
Nach dem Trekking kehren Sie zu Ihrer Lodge zurück. Der restliche Nachmittag gehört Ihnen. Vielleicht genießen Sie einfach die Ruhe der Lodge, lassen die Eindrücke des Tages auf sich wirken oder entscheiden sich für einen optionalen Besuch einer lokalen Gemeinschaft oder einen geführten Spaziergang durch die Umgebung.

Tag 12
Route: Bwindi Impenetrable National Park – Lake Mburo National Park
Strecke: ca. 260 km
Fahrzeit: ca. 5–7 Stunden
Übernachtung:
Rwakobo Rock oder Kigambira Safari Lodge
Aktivitäten
- Panoramafahrt über Kabale und Mbarara
- Nachtpirschfahrt im Lake Mburo National Park
Heute nehmen Sie Abschied vom Regenwald. Die Straße schlängelt sich durch die grünen Hügel des Südwestens Ugandas, vorbei an terrassierten Feldern, kleinen Dörfern und lebhaften Marktorten. Hinter jeder Kurve eröffnet sich ein neuer Blick über die sanfte Hügellandschaft, für die diese Region des Landes bekannt ist.
Unterwegs begegnen Ihnen immer wieder die imposanten Ankole-Rinder. Mit ihren beeindruckend langen Hörnern gehören sie seit Jahrhunderten zum Leben der Menschen im Westen Ugandas und sind bis heute ein fester Bestandteil der Kultur dieser Region. Oft grasen sie auf den Hügeln oder ziehen gemeinsam mit ihren Hirten gemächlich über die Weiden – ein Bild, das diese Landschaft unverwechselbar macht.
Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Reise fort. Langsam verändert sich die Landschaft erneut. Die grünen Hügel werden flacher, der Regenwald liegt längst hinter Ihnen, und offene Savannen mit Akazien und Feuchtgebieten kündigen Ihre Ankunft im Lake Mburo National Park an.
Der kleinste Savannennationalpark Ugandas überrascht mit einer bemerkenswerten Vielfalt. Zebras grasen zwischen den Akazien, Impalas ziehen in kleinen Herden durch das Grasland, Giraffen streifen durch die Savanne, und auch Büffel sowie zahlreiche Vogelarten sind hier zu Hause.
Doch das eigentliche Abenteuer beginnt erst nach Sonnenuntergang.
Während andere Nationalparks langsam zur Ruhe kommen, fahren Sie noch einmal hinaus. Mit Einbruch der Dunkelheit verändert sich die Stimmung im Park. Im Scheinwerferlicht werden plötzlich Augenpaare sichtbar, die tagsüber verborgen bleiben. Buschbabys springen geschickt durch die Äste, Hyänen gehen auf Nahrungssuche und mit etwas Glück zeigt sich sogar ein Leopard.
Nach Ihrer Nachtpirschfahrt kehren Sie zu Ihrer Lodge zurück. Morgen erwartet Sie der letzte Abschnitt Ihrer Reise – mit einer besonderen Begegnung, die in Uganda fast schon zu einem festen Ritual gehört.

Tag 13
Route: Lake Mburo National Park – Entebbe
Strecke: ca. 240 km
Fahrzeit: ca. 4–6 Stunden
Aktivitäten
- Naturwanderung oder morgendliche Pirschfahrt
- Stopp am Äquator
- Transfer zum internationalen Flughafen Entebbe
Ihr letzter Morgen in Uganda beginnt noch einmal mitten in der Natur. Ob bei einer geführten Naturwanderung oder einer frühen Pirschfahrt – der Lake Mburo National Park zeigt sich zu dieser Tageszeit noch einmal von seiner schönsten Seite.
Zwischen offenen Savannen, lichten Akazienwäldern und kleinen Feuchtgebieten begegnen Ihnen vielleicht noch einmal Zebras, Impalas, Elenantilopen oder Giraffen. Gerade in Lake Mburo lassen sich viele Tiere besonders gut beobachten und bilden einen stimmungsvollen Abschluss Ihrer Safari.
Nach dem Frühstück treten Sie die Rückreise nach Entebbe an. Noch einmal ziehen die abwechslungsreichen Landschaften Ugandas an Ihnen vorbei, bevor Sie am Äquator einen letzten Stopp einlegen. Hier bleibt Zeit für ein Erinnerungsfoto, einen Spaziergang entlang der berühmten Linie zwischen Nord- und Südhalbkugel oder die Gelegenheit, nach handgefertigten Souvenirs aus Uganda zu stöbern.
Während die Fahrt weiter in Richtung Entebbe führt, zieht die Reise vielleicht noch einmal an Ihnen vorbei.
Die Papyrussümpfe von Mabamba. Die ersten Nashörner in Ziwa. Das Donnern der Murchison Falls. Schimpansen im Regenwald. Begegnungen mit den Menschen Ugandas. Die weiten Savannen des Queen Elizabeth National Parks. Baumkletternde Löwen in Ishasha. Der Nebelwald von Bwindi und die Gorillas. Die sanften Hügel des Südwestens und die nächtliche Safari im Lake Mburo National Park.
Am internationalen Flughafen Entebbe heißt es schließlich Abschied nehmen von der „Pearl of Africa“.
Wir hoffen, dass Sie neben vielen besonderen Fotos auch die kleinen Begegnungen und Eindrücke mit nach Hause nehmen, die Uganda so einzigartig machen. Vielleicht führt Sie eine Ihrer nächsten Reisen eines Tages zurück in die Pearl of Africa.
Termine & Preise
Faire & transparente Preisgestaltung
Unsere Safaris können bereits ab 1 Person gebucht werden. Der Preis pro Person richtet sich nach der Anzahl der Gäste, die gemeinsam reisen. Je größer die Gruppe, desto günstiger der Preis pro Person. So können Sie unsere Safaris auch allein oder zu zweit buchen und profitieren gleichzeitig von einem niedrigeren Reisepreis, wenn sich weitere Gäste Ihrer Safari anschließen.
Wenn die Gruppe bis zum Buchungsschluss wächst und dadurch eine günstigere Preisstufe erreicht, passen wir Ihren Reisepreis entsprechend nach unten an. Zum vereinbarten Buchungsschluss werden die endgültige Gruppengröße und die dazugehörige Preisstufe festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt ist Ihr Reisepreis verbindlich und kann nicht mehr steigen.
Termine & Preise 2027
| Gruppengröße | High Season 31.05.–12.06.2027 |
Low Season 10.11.–22.11.2027 |
|---|---|---|
| 2 Personen | 6.850 € | 6.675 € |
| 4 Personen | 5.275 € | 5.100 € |
| 6 Personen | 4.750 € | 4.575 € |
| 8 Personen | 4.700 € | 4.525 € |
| 10 Personen | 4.650 € | 4.475 € |
| 12 Personen | 4.525 € | 4.350 € |
| 14 Personen | 4.475 € | 4.300 € |
| 16 Personen | 4.450 € | 4.275 € |
| 18 Personen | 4.425 € | 4.250 € |
Die Preise basieren auf Doppelbelegung.
Für Gruppengrößen zwischen den oben genannten Kategorien erstellen wir gerne ein individuelles Angebot.
Einzelzimmerzuschlag
Für die Unterbringung im Einzelzimmer berechnen wir einen Einzelzimmerzuschlag von 393 €.
Weitere Termine
Sie bevorzugen einen anderen Reisetermin oder reisen gerne in einer englischsprachigen Gruppe? Auf unserer internationalen Seite finden Sie weitere verfügbare Termine.
View International Departure Dates
Gut zu wissen
Die angegebenen Preise in Euro basieren auf einem festgelegten Wechselkurs und dienen der Orientierung. Aufgrund von Wechselkursschwankungen kann sich der entsprechende Euro-Gegenwert verändern. Für die Buchung und den Reisevertrag ist der in USD kalkulierte Reisepreis maßgeblich.
Was, wenn Ihre Reise ganz anders aussehen könnte?
Vielleicht möchten Sie länger bleiben, eine bestimmte Region intensiver erleben oder Orte entdecken, die nicht auf jeder klassischen Route liegen.
Wir glauben, dass die schönsten Reisen manchmal dort beginnen, wo ein fertiger Reiseplan endet.
Deshalb planen wir auch maßgeschneiderte Reisen – ganz nach Ihren Wünschen, Ihrem Tempo und Ihren persönlichen Vorstellungen.
Sie bringen den Traum mit. Wir kümmern uns um den Weg.


















